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7 Vergessene Tipps Für Laufanfänger

Laufen macht nicht nur Spaß, sondern ist auch noch gesund und sorgt für eine hohe Fettverbrennung.

Sie haben sich auch dazu entschlossen, regelmäßig zu laufen und so etwas für Ihren Körper zu tun? Die folgenden Lauf-Tipps helfen Ihnen bei einem erfolgreichen Einstieg. Zu Beginn sollten Sie jedoch nichts überstürzen…

Wer übermotiviert in einen neuen Sport einsteigt, überanstrengt sich und riskiert eine Verletzung. Fangen Sie also mit Bedacht an und steigern Sie die Belastungen langsam.

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1 – Moderates Tempo bei Joggen

Falls Sie bisher noch keine Erfahrungen mit dem Laufen gemacht haben, starten Sie am besten mit einem regelmäßigen Wechsel von Laufen und Gehen…

Auf diese Weise haben Gelenke, Sehnen, Bänder und Muskeln die Möglichkeit, sich langsam an die neue Belastung zu gewöhnen. Am besten Sie starten mit einem Wechsel aus einer Minute laufen in moderatem Tempo und einer Minute gehen.

Laufen und gehen Sie auf diese Art eine halbe Stunde durch und wiederholen Sie dies nach Möglichkeit dreimal die Woche. Zwischen den einzelnen Einheiten sollte dabei immer ein Ruhetag liegen. Moderates Tempo bedeutet in diesem Fall, dass Sie sich während des Laufens ohne Probleme mit jemandem unterhalten können.

 

2 – Federnder Untergrund

Suchen Sie sich am besten eine Strecke mit einem natürlichen Belag. Am besten geeignet sind dabei Waldböden. Diese sind weich und geben nach, sodass der Aufprall des Fußes abgemildert wird. Dies schont beim Laufen vor allem Ihre Gelenke.

Dazu fördert ein weicher Belag mit Unebenheiten Ihre Konzentration und Koordination beim Laufen. Dazu ist das Laufen im Wald durch die wechselnde Landschaft sehr abwechslungsreich. Intensives Laufen in unwegsamen Gelände ist jedoch eher für erfahrene Läufer zu empfehlen.

 

3 – Die Moral hochhalten

Auch wenn Sie Freude am Laufen haben, gibt es immer wieder Zeiten in denen Sie Ihren inneren Schweinehund überwinden müssen. Am besten gelingt dies, wenn Sie feste Zeiten für das Laufen einplanen.

Nehmen Sie sich beispielsweise vor, jeden Montag, Mittwoch und Freitag um 19:00 Uhr zu laufen. Wenn Ihr Lauftraining zu einer Art Ritual wird, welches Sie fest in Ihren Wochenalltag integrieren, werden Sie schnell mit  Erfolgen belohnt..

Zusätzliche Motivation bringt die richtige Musik auf den Ohren. Besorgen Sie sich außerdem einen Laufpartner und bleiben Sie bei Ihrer Streckenauswahl möglichst flexibel.

 

4 – Mit dem ganzen Körper laufen

Achten Sie von Beginn auf die richtige Lauftechnik. Versuchen Sie sich während des Laufens groß zu machen und dabei eine Körperspannung aufzubauen…

  • Dies gelingt am besten, wenn Sie die Rumpfmuskulatur anspannen und den Kopf in Verlängerung zur Wirbelsäule und immer mit Blick in die Laufrichtung halten.
  • Achten Sie beim Laufen zudem auch auf Ihren Fußaufsatz.
  • Wichtig ist, dass Sie den Fuß immer unterhalb des Körperschwerpunktes also der Hüfte aufsetzen.

Dies schont zum einen die Gelenke und fördert zudem den Bewegungsfluss. Oftmals unterschätzt wird beim Laufen die richtige Armhaltung. Lassen Sie die Arme in einem spitzen Dreieck locker neben dem Körper nach vorne und hinten pendeln. Mit ihrem Rhythmus haben die Arme einen großen Einfluss auf die Schrittfrequenz beim Laufen.

 

5 – Der richtige Laufschuh

Riskieren Sie keine Verletzungen und lassen Sie sich beim Kauf des Laufschuhs durch geschultes Personal beraten. Da jeder Fuß anders ist, benötigen Sie einen Laufschuh, der genau zu Ihrem Laufstil und Ihrer Lauftechnik passt.

Mit einer professionellen Bewegungsanalyse ermittelt der Fachmann Fuß- und Beinfehlstellungen, Abrollverhalten oder Fußaufsatz. Die hieraus gewonnenen Daten können dann beim Kauf Ihres Laufschuhs berücksichtigt werden.

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6 – Verletzungsrisiko reduzieren

Laufschuhe mit einem möglichst flachen Absatz schützen vor einer Verkürzung der Muskulatur und sorgen zudem für starke Waden. Im Gegenzug tragen hohe Absätze zu einer Deformierung der Achillessehen bei und fördern zudem die Bildung von Spreizfüßen. Außerdem besteht damit eine größere Gefahr, dass Sie während des Laufens umknicken.

Dagegen sind Sie bei Laufschuhen mit flachen Sohlen mehr dazu gezwungen die Fuß- und Wadenmuskulatur zur Dämpfung einzusetzen, was diese zusätzlich kräftigt. Als angenehmer Nebeneffekt sind Laufschuhe mit einer flachen Sohle zudem auch leichter.

 

7 – Abwechslung beim Laufen suchen

Gestalten Sie das Training möglichst abwechslungsreich und unterbrechen Sie das Laufen immer mal wieder mit Kraft- und Koordinationsübungen…

Bestens geeignet hierfür sind Trimmpfade, die in die eigene Laufrunde eingebunden werden können. Absolvieren Sie während des Trainings einfach verschiedene Fettabbau-Übungen.

Hier können Sie auch Eigengewichtsübungen wie Liegestütze, Kniebeugen oder Ausfallschritte in ihr Lauftraining einbauen. Durch diese Trainingsart treiben Sie Ihren Kalorienverbrauch nach oben und verbrennen am Ende mehr Körperfett.

 

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