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Fettverbrennung: Ihre Fragen – Meine Antworten

Im Folgenden finden Sie 10 Antworten auf 10 immer wieder auftauchende Fragen bzgl. von Fettverbrennung und Abnehmen.

Oftmals sind es genau diese Zweifel die das Zünglein an der Waage bedeuten können…

Sie werden sehen, ein flacher Bauch ist auch eine Einstellungssache ;)

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1. Was, wenn meine Gene schuld sind, dass ich nicht schlank werde?

Richtig ist, dass die Genetik das Körpergewicht beeinflusst. Das allerdings sollten Sie nicht als Ausrede gelten lassen, um klein bei zu geben. Ein von Natur aus starker Knochenbau ist zum Beispiel keine Rechtfertigung für 30 kg Übergewicht. Man geht davon aus, dass unsere genetische Struktur die Fetteinlagerung und Fettverteilung im Körper zu ca. 50% vorgibt.

Na und? Was heißt das schon? Uns bleiben immer noch 50% Eigenverantwortung, die wir zur Körperformung nutzen können – absolut ausreichend, um einen üppigen Körpertyp zu einer sportlichen Figur zu formen.

Schock-Diäten, einseitige Ernährungsweisen oder ein übereifriges Sportprogramm helfen in keinem Fall!

Strategie muss es sein – und das gilt gleichermaßen für von Natur aus stärkere Menschen, wie für schmalere Abnehmwillige – eine langfristige Veränderung des Tagesablaufes zu erwirken.

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2. Was, wenn mich Medikamente dick machen?

Es stimmt, dass manche Menschen medizinisch bedingte Ursachen für Übergewicht haben. Allerdings ist die Gewichtszunahme nur eine Folgeerscheinung der Einnahme, denn die Medikamente selbst  verfügen über nur wenige Kalorien. Einige Medikamente wirken appetitzügelnd oder beeinflussen das Sättigungsgefühl.

fettverbrennung-fragenIn diesem Fall müssen Sie versuchen, gerade bei der Ernährung disziplinierter zu sein und verarbeitete Nahrungsmittel noch rigoroser mit Obst und Gemüse ersetzen.

Informieren Sie sich bei jedem vom Arzt verschriebenen Präparat über die Nebenwirkungen. Manchmal kann es durchaus  helfen, das Medikament zu wechseln.

Natürlich ist es gefährlich, die Medikamente auf eigene Faust abzusetzen, denn die Folgen könnten gravierend sein. Halten Sie daher immer Rücksprache mit dem Arzt.

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3. Was ist mit Wundermitteln, die schnellste Ergebnisse versprechen?

Der “Abnehm-Markt” ist eine Milliarden-Euro Industrie und wird es auch auf absehbare Zeit bleiben. Es gibt täglich neue Produkte und Dienstleistungen, ganz einfach weil der Markt danach verlangt. Jeder möchte ein möglichst großes Stück vom Kuchen abhaben, aber glauben Sie mir: das Rad wurde noch nicht neu erfunden und ohne Skalpell ist es schlichtweg nicht möglich, auf gesunde Weise 10 kg Fett in 2 Wochen zu verlieren.

Deshalb sind Pillen, Zauberfrüchte, Rüttelplatten, Wundergürtel & Co reine Geldverschwendung. Ich hole Sie also ungern auf den Boden der Tatsachen zurück, aber die zwei wichtigsten “magischen” Werkzeuge für einen flachen Bauch bzw. Ihr Idealgewicht sind Beständigkeit und Geduld.

Wenn Sie diese zwei Qualitäten verinnerlichen, kommt der Erfolg ganz von allein. Seien Sie also skeptisch bei Anbietern, die etwas versprechen was für Sie als intelligenten Menschen unrealistisch klingt.

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4. Ein Bekannter von mir hat es geschafft, warum funktioniert seine/ihre Strategie bei mir nicht?

Was für den Einen im ersten Anlauf funktioniert, stellt für den Anderen noch lange keine Erfolgsgarantie dar. Jeder Mensch hat einen einzigartigen Lifestyle mit komplett verschiedenem Tagesablauf. Auch sind Energiestoffwechsel, Körperfunktionen sowie Stressressistenz sehr individuell.

Wo bei manchen Menschen bereits einige wenige Sporteinheiten Erfolge bringen,  helfen bei anderen eher individuell abgestimmte Ernährungspläne. Sehen Sie es so: Sie befinden sich nicht auf einer Odyssee ins Nirgendwo, sondern auf einer Passage zu Ihrem Wunschgewicht/körper. Daher ist es notwendig Erfolg und Misserfolg genau zu beobachten und zu dokumentieren.

Sobald Sie herausgefunden haben, was bei Ihnen am besten anschlägt, sind sie auf dem richtigen Kurs. Gehen Sie den Mittelweg und lassen Sie sich nicht von “Extremen”, wie unter Punkt 3 beschrieben, verleiten.

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5. Was, wenn ich “essen” einfach mag?

Kaum ein Mensch isst nur um der Ernährung Willen. Jeder hat persönliche Vorlieben, Lieblingsgerichte und kleine Schwächen. Essen bedeutet Genuss und daran ist auch nichts Verwerfliches. Bedenklich wird es nur, wenn die Auslöser zur Nahrungsaufnahme das Resultat einer starken Gefühlslage sind.

Sogenanntes “emotionales Essen”, in etwa zur Frust- oder Stressbewältigung kann Ihren Abnehmplänen einen dicken Strich durch die Rechnung machen.

Als emotionaler Esser tendiert man dazu, gar nicht zu registrieren, wieviel man isst. Das Essen dient als hier als bloße Ablenkung von Problemen. Probieren Sie andere Ablenkungsmanöver wie z. B. Sport (damit schlagen Sie zudem zwei Fliegen mit einer Klappe ;-), eine gute Zeitschrift oder ein neues Hobby. Ein mit Leidenschaft verfolgtes Hobby kann sogar dabei helfen, jegliche Hunger- oder Essensgelüste vergessen zu machen.


6. Wie kann es sein, dass ich alles an mir mag, außer den Fettpolstern?

Rein logisch betrachtet ist es völlig egal, wie wir aussehen, denn unser Erscheinungsbild hat nichts mit unserer Persönlichkeit zu tun. Wenn dem wirklich so ist, dass Sie mit allem anderen an sich zufrieden sind, kann ich Ihnen nur gratulieren.

Es ist dadurch viel leichter für Sie, den Fokus auf dieses eine “Problem” zu richten, schließlich gibt es ja nicht mehr viel zu verändern, wenn Sie die Fettpolster einmal losgeworden sind, oder?

So gesehen ist es relativ einfach, schlank zu werden, denn im Gegensatz zu anderen optischen “Gebrechen”, wie Falten oder Haarausfall, macht unser Tun und Handeln einen riesigen Einfluss aus.

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7. Ich kann meinen Appetit nicht beherrschen, was kann ich tun?

Wenn Sie Übergewichtig sind oder einen erhöhten Körperfettgehalt haben, fehlen Ihnen zwei Dinge: Kontrolle und Organisation. Der heutige Lebenswandel ist geprägt von Hektik, materiellem Überfluss und Bequemlichkeit. Drei Komponenten die uns bei unseren Abnehmbemühungen nicht gerade in die Karten spielen.

Beobachten Sie sich doch einmal einen Tag lang genau. Ist Ihr Tagesablauf so wie er sein sollte? Haben Sie ausreichend und hochwertigen Schlaf? Wie sehen Ihre Mahlzeiten und Zwischenmahlzeiten aus? Bewegen Sie sich ausreichend? Zählen Sie doch mal Ihre zurückgelegten Schritte pro Tag (mit einem > Schrittzähler…). Wenn Sie weniger als 3000 Schritte am Tag gehen, sollten Sie dringend etwas tun und mehr Bewegung in Ihr Leben bringen.

Empfehlenswert sind min. 5000 Schritte am Tag, ideal sind 8000 bis 10 000 Schritte, also 70.000 Schritte pro Woche. Versuchen Sie, Ihren Tagesablauf so natürlich und geregelt wie möglich zu organisieren.

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8. Warum verfalle ich immer wieder in meine alten Gewohnheiten?

Wie heißt es so schön im Englischen: Old habits die hard. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und die meisten scheuen sich vor Veränderungen. Wenn Sie eine alte Gewohnheit ablegen, ist es leicht wieder in das altbekannte Schema zu verfallen. Ersetzen Sie eine alte Gewohnheit mit einer komplett neuen und vielleicht auch ungewöhnlichen.

Ein Beispiel: Wussten Sie, dass man beim Fernsehen weniger Kalorien verbrennt, als beim bloßen Herumsitzen auf der Couch? Das TV kann man durchaus als den “Dick-,Dumm- und Faulmacher” schlechthin betrachten.

Ich persönlich habe zwei Tage pro Woche an denen der Fernseher aus bleibt und auch sonst schau ich nur einen Bruchteil  von dem 3 Stunden und 21 Minuten Tagesdurchschnitt (das sind 10 Jahre im ganzen Leben!!) der Deutschen.

Im Übrigen pflege ich auch einmal pro Woche meinen sogenannten “Day of Liberty”. An diesem Tag schalte ich mich komplett von jeglicher Technik ab, kein Handy, kein Computer, kein Auto. Jeder in meinem Umfeld kennt mittlerweile diesen Tag und akzeptiert ihn. Wissen Sie wie frei ich mich an diesem Tag fühle? Soviel zum Thema Gewohnheiten.

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9. Ich glaub ich hab schon Komplexe, was soll ich tun?

Lassen Sie um gottes Willen Ihr vermindertes Selbstwertgefühl nicht als Ausrede zu, kein fröhliches Leben zu führen. Abgesehen vom gesundheitlichen Aspekt ist Übergewicht sehr subjektiv und sagt nichts über Ihre Talente aus. Eine alte Erfolgsweisheit sagt, man soll das tun, was einem am meisten Spaß macht.

Entdecken Sie Ihre besonderen Fähigkeiten und verfolgen Sie diese mit mehr Zielstrebigkeit. Verlangen Sie mehr von sich! Es hilft nichts im stillen Kämmerlein in Selbstmitleid zu baden. Gehen Sie raus und werden Sie aktiv. Suchen Sie nach Gleichgesinnten und teilen Sie Ihre Gedanken und Ihre Geschichte. Menschen lieben Geschichten.

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10. Wer sagt, dass ich fett bin? Ich muss doch nur noch ein paar kleine Polsterchen loswerden.

Schon klar, Sie wollen eine Strandfigur. Ich sag Ihnen was: Sie haben es bis hierher geschafft, Sie schaffen es auch weiter. Den Abnehmprozess sollten Sie sich wie das Besteigen eines Berges vorstellen. Die ersten Meter sind relativ einfach und das letzte Stück bis zum Gipfel ein echter Kraftakt. Logisch, es ist leichter den Erbeskopf im Hunsrück zu besteigen, als den Kilimandscharo.

Sie befinden sich in der Königsdisziplin der Körperformung! Von hier an müssen Sie noch mehr tun, als bisher; noch mehr Sport und noch bewusstere Ernährung. Bezüglich des Sports gibt es zwei Möglichkeiten: entweder Sie weiten Ihr normales Ausdauertraining (Jogging, Schwimmen etc.) auf 60 Minuten pro Tag aus oder Sie steigen um auf 30 Minuten/Tag Kraft-Ausdauer Training mit HIT-Einheiten (Sprint, Spinning-Kurse etc.).

Variante 2 ist zwar anstrengender, aber effektiver und damit zeitsparender. Wenn Sie schon einen flachen Bauch haben (aber wirklich nur dann) und diesen hübsch definieren möchten, dann machen auch Bauchmuskelübungen Sinn.

> mehr Kalorien verbrennen…

TIPP: Die MNL-Methode überlässt nichts dem Zufall und führt Sie schnell zu Ihrem Wunschkörper…


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