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Abnehmen In Rekordzeit Mit Intervalltraining

Man könnte fast sagen es handelt sich bei folgender Fettabbau Technik um eine Geheim-Methode für einen flachen Bauch…

Grund dafür ist, weil in unseren Landen noch relativ wenig Menschen die Wirkung dieser Trainingsart erkannt haben.

Die Rede ist von Intervalltraining!

Das Intervalltraining ist ein besonders intensives und effektives Mittel, mit dem sich die Pfunde in relativ kurzer Zeit zum Schmelzen bringen lassen.

Bereits mit einem 20-minütigen Training an drei Tagen in der Woche können Sie weit mehr Fett verbrennen als beim herkömmlichen Ausdauertraining. Grund dafür ist der geschaffene „Nachbrenneffekt“, welcher den Stoffwechsel noch bis zu 24 Stunden nach der Einheit deutlich nach oben treibt.

Schneller Abnehmen Mit Intervalltraining

Was ist Intervalltraining überhaupt?

Beim Intervalltraining kommt es zu einem stetigen Wechsel zwischen Belastungs- und Erholungsphasen. Dabei wird zwischen kurzen und sehr intensiven Belastungen und etwas länger dauernden Erholungsintervallen gewechselt. Wichtig dabei ist, dass die Erholungsphasen so gewählt werden, dass sich der Körper nicht komplett regenerieren kann. Durch diese nur teilweise Erholung können Sie einen deutlich höheren Trainingsreiz setzen.

Das Erfolgsprinzip dabei ist eigentlich ganz einfach…

Der Körper ist auf die plötzliche intensive Belastung nicht ausreichend vorbereitet und benötigt nach der Belastung eine ausreichende Erholung.

Gleichzeitig stellt er für das nächsten Intervall mehr Energie zur Verfügung, sodass Sie eine höhere Leistung erzielen können. Auf Dauer lassen sich so die besten Trainingsergebnisse erzielen und der Fettabbau wird deutlich spürbar beschleunigt.

Das Besondere am Intervalltraining ist, dass dabei gleichzeitig die Ausdauer und auch die Schnelligkeit gesteigert werden. Aus diesem Grund ist ein solches Training eine der effektivsten Trainingsarten überhaupt. Aufgrund der hohen Intensität verbrennt der Körper innerhalb kurzer Zeit eine sehr hohe Anzahl an Kalorien. Außerdem bietet das Intervalltraining noch den so wichtigen Nachbrenneffekt, bei dem auch Stunden nach dem Training noch Kalorien verbrannt und Körperfett abgebaut wird.

Ein weiterer angenehmer Effekt des Trainings ist die stetige Verkürzung der Regenerationszeit. Durch den permanenten Wechsel von schnellem zu langsamerem Tempo wird der Körper trainiert, innerhalb kurzer Zeit Energie zur Verfügung zu stellen. Das Tolle daran ist, dass Sie ein Intervalltraining bei einer Vielzahl von Sportarten wie Joggen, Radfahren, Schwimmen oder Walken anwenden können. Auch für das Training zu Hause auf dem Heim- oder Crosstrainer ist das Intervalltraining eine ideale Alternative.

 

Wie funktioniert das Intervalltraining?

Um ein effektives Intervalltraining durchführen zu können, benötigt der Körper eine gewisse Grundfitness. Deshalb ist diese Trainingsart nicht für jeden gleichermaßen geeignet…

Wer stark übergewichtig oder komplett untrainiert ist, sollte deshalb zunächst ein herkömmliches Ausdauertraining absolvieren. Dies stärkt den Kreislauf und macht den Körper fit für die spätere intensive Belastung. Für den Start empfehlen sich dabei besonders gelenkschonende Sportarten wie Radfahren oder Schwimmen.

Für das Intervalltraining sollten Sie sich ggf. eine Pulsuhr zulegen. Für eine möglichst genaue Pulsmessung empfehlen sich besonders Modelle mit einem Brustgurt. Für ein effektives Intervalltraining ist es wichtig, dass Sie jederzeit erkennen, wie intensiv das Training ist und wie weit der Körper noch vom Maximalpuls entfernt ist. Zur Errechnung des Maximalpulses ziehen Sie einfach das Lebensalter in Jahren von der Zahl 220 ab.

Hier eine kurze Video-Demonstration:

Am Anfang ist es nicht immer ganz einfach, das richtige Verhältnis zwischen Belastung und Erholung zu finden. Um möglichst nahe an die maximale Belastung zu kommen und gleichzeitig noch ausreichend Ausdauer für die Intervalle zu haben bedarf es ein bisschen Übung.

 

Beispiel für ein effektives Intervalltraining

Phase 1 – Aufwärmen

Um Verletzungen während des Trainings zu vermeiden, ist es wichtig, sich vorab ausreichend aufzuwärmen. Etwa 10 Minuten bei langsamen Tempo und einem Puls zwischen 140 und 160.

Phase 2 – Erstes Belastungsintervall

Nach dem Aufwärmen für etwa 2-3 Minuten Vollgas geben. Ziel ist es dabei, innerhalb der kurzen Zeit möglichst nahe an die Belastungsgrenze heranzukommen. Der Puls sollte dabei zwischen 160 und 180 liegen.

Phase 3 – Entspannungsphase

Die Entspannungsphase sollte mindestens gleich lang sein wie der Belastungsintervall. Während dieser Phase atmen Sie mehrmals kräftig durch, um sich zu erholen. Bei langsamen Tempo und einem Puls zwischen 120 und 140.

Phase 4 – Zweites Belastungsintervall

Nun gilt es für 2 – 3 Minuten nochmals alles zu geben. Versuchen Sie dabei möglichst nahe an Ihr Limit zugehen.

Phase 5 – “Cool Down”

Sie haben es geschafft. Trainieren Sie nun noch 5 Minuten bei gemäßigtem Tempo mit einem Puls zwischen 120 und 150.

 

Bereits nach einigen Trainingseinheiten werden Sie ein Gefühl für die genauen Zeiten der einzelnen Intervalle entwickeln. Nach einigen Wochen kann noch eine dritte Belastungsphase in das Training eingebaut werden.

Bewiesen: Mit Intervalltraining können Sie schneller abnehmen und Ihren Stoffwechsel dahingehend “umtrainieren”, dass die Fettverbrennung langfristig beschleunigt wird.

 

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