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Schneller Abnehmen mit Yoga: Fakt oder Mythos

Dass sich mit Yoga Körper und Seele perfekt in Einklang bringen lassen ist hinlänglich bekannt. Millionen Menschen auf der ganzen Welt nutzen die indische Lehre, um den täglichen Alltagsstress zu verarbeiten.

Doch kann uns Yoga auch auf dem Weg zum Idealgewicht und damit zum angestrebten Körper verhelfen?

 

Mit Yoga zur Wunschfigur?

Ob sich mit Yoga erfolgreich abnehmen lässt, wird bereits seit Langem von Experten und Laien gleichermaßen diskutiert. Fakt ist, dass Yoga sowohl als geistige wie auch als körperliche Betätigung betrieben werden kann.

Doch egal welche Variante des Yoga Sie auch betreiben, ein Ersatz für eine echte Sportart und damit schnellem Abbau von Körperfett ist die Entspannungstechnik nicht.

Zwar wird bei jeder Yogasitzung eine entsprechende Anzahl an Kalorien verbrannt, im Vergleich zum Schwimmen oder Joggen hält sich der Verbrauch jedoch in Grenzen. Bei einer Stunde Yoga können Sie mit einem Verbrauch von etwa 150 Kalorien rechnen. Bei einer Stunde laufen verbrauchen Sie mit 400 bis 600 Kalorien leicht das doppelte.

Dennoch können Sie Yoga durchaus erfolgreich in Ihr Abnehmprogramm einbauen. Bei keiner anderen Sport- oder Entspannungsart werden Körper und Geist so stark gemeinsam eingebunden wie bei Yoga.

Im Folgenden ein paar Übungen, die Sie für die Stärkung von Körper, Seele und Geist einsetzen können.

 

Übung 1: Prasarita Padottanasana C

Diese Übung kräftigt und dehnt die Beine, regt das Verdauungssystem an und beruhigt den Geist.

Spreizen Sie zunächst die Beine, sodass die Füße etwa mit einem Abstand von 1,20 Meter auseinanderstehen. Die Zehen sind dabei nach vorne gerichtet und die Arme werden seitwärts ausgebreitet.

Ausatmen:

Verschränken Sie die Arme hinter dem Rücken und ziehen Sie beim Ausatmen die Schulterblätter zusammen.

Einatmen:

Beim Einatmen nach hinten strecken und dabei nach oben schauen.

Ausatmen:

Beim nächsten Ausatmen nach vorne beugen, wobei die Hände verschränkt bleiben. Drücken Sie die Arme, soweit es geht über den Kopf, und richten Sie Ihren Blick dabei zwischen den Beinen nach hinten.

Anschließend den Bauch einziehen und dabei den Beckenbodenmuskel festhalten. Bleiben Sie nun in dieser Haltung und atmen Sie fünf Mal tief durch die Nase.

Einatmen:

Kommen Sie mit Ihrem Körper langsam wieder nach oben und richten Sie sich auf.

Ausatmen:

Beim Ausatmen die Hände fest in die Taille stemmen.

 

Übung 2: Virabhadrasana

Bei dieser Übung werden Beine, Rücken und Unterleibsorgane gestärkt. Dazu sorgt die Übung für straffere Hüften und mehr Stabilität.

Das rechte Bein nach vorne stellen und in einem 90-Grad-Winkel beugen. Achten Sie darauf, dass Sie die rechten Zehen noch sehen können. Der hintere linke Fuß ist in einem 45-Grad-Winkel gedreht und das rechte Knie liegt direkt über dem rechten Knöchel. Es darf dabei jedoch nicht nach hinten knicken. Hüfte und Schultern sind möglichst gerade nach vorne gedreht.

Ausatmen:

Die Handflächen zusammenlegen und die Arme über den Kopf heben. Den Kopf dabei nach hinten neigen. Für fünf Atemzüge in dieser Haltung verbleiben.

Einatmen:

Das rechte Bein strecken und dabei den rechten Fuß nach innen und den linken Fuß gleichzeitig nach außen ziehen. Wenden Sie sich dabei um 180 Grad.

Ausatmen:

Das linke Knie über den linken Knöchel beugen und die Übung auf der linken Seite wiederholen. Wieder für fünf Atemzüge in dieser Haltung verbleiben.

 

Übung 3: Marichyasana A

Diese Übung wirkt sich sehr positiv auf Ihr Verdauungssystem aus. Zudem ist sie sehr wohltuend bei Rücken- oder Hüftschmerzen und wirkt belebend auf die inneren Organe wie Leber, Bauchspeicheldrüse, Milz, Eingeweide und Lungen.

Beugen Sie zunächst das rechte Knie und legen Sie die rechte Fußsohle flach auf dem Boden ab. Dabei drückt die rechte Wade gegen den rechten Oberschenkel. Die Innenseite des rechten Fußes sollte mindestens eine Handbreit von der Innenseite des linken Oberschenkels entfernt sein.

Ausatmen:

Mit dem rechten Arm nach vorne strecken und gleichzeitig die rechte Schulter über das rechte Knie heben. Die Achselhöhle sollte anschließend Knie und Schienbein berühren.

Anschließend den rechten Arm um das rechte Schienbein und den Oberschenkel nach hinten drehen. Den linken Arm nach hinten legen und das Handgelenk mit der rechten Hand umfassen.

Einatmen:

Die Wirbelsäule strecken und den Kopf anheben.

Ausatmen:

Beugen Sie sich nach vorne und legen Sie nacheinander Stirn, Nase und Kinn Richtung Schienbein. Für fünf Atemzüge in dieser Haltung verbleiben. Die ganze Übung anschließend nochmals auf der anderen Hälfte wiederholen.

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